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Pferde Gesundheit, Krankheiten und Heilungsmöglichkeiten, ect.
Tierarzt für Pferde
Wenn Sie sich entschieden haben, ein Pferd zu kaufen, die Ausrüstung bereitsteht und auch der Stall schon bekannt ist, wollen Sie sicher auch dafür sorgen, dass für die Gesundheit Ihres Tieres optimal gesorgt ist. Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Tipps und Tricks, die Ihnen dabei helfen können.
Impfung
Grundsätzlich funktioniert eine Impfung bei einem Pferd genauso wie bei einem Menschen. Ein Teil des Krankheitserregers oder ein im Labor veränderter Krankheitserreger wird dem Tier gespritzt, und der Körper aktiviert seine Abwehrkräfte und produziert Antikörper. Diese Antikörper helfen auch gegen die „echten“ Erreger und machen das Tier gegen die Krankheit gefeit.
Die körpereigene Abwehr lässt allerdings nach einer Zeit nach, und der Impfschutz wird unsicherer. Daher sind Auffrischungsimpfungen notwendig, die Produktion der Antikörper wieder anregen.
Da die Impfung im Prinzip eine künstliche Ansteckung des Tieres mit einer geschwächten Form der Krankheit ist, sollte man auf einen guten Allgemeinzustand des Tieres vor dem Impfprozess achten, da es sonst bei der Impfung zu einer Ansteckung oder anderen Nebenwirkungen kommen kann.
Impfschutz wird durch die erste Milch von der Stute auf das Fohlen übertragen.
Impfschutz: Pferdegrippe
Krankheiten, bei denen es Impfschutz gibt
Pferde Husten
Hierbei handelt es sich um eine akute Erkrankung des Atmungsapparats. Das Virus dringt durch die Nüstern ein und greift Luftröhre und Bronchien an. Symptome der Krankheit sind starkes Ansteigen der Temperatur, Ausfluss aus der Nase und Husten. Normalerweise lassen die Symptome nach einer Woche nach, wenn keine Sekundärinfektion auftritt.
Die komplette Heilung des Tieres nimmt mindestens drei Wochen in Anspruch, in denen die angegriffenen Schleimhäute sich langsam erholen. Wichtig für die Genesung ist eine staubfreie Umgebung, um weitere Reizungen möglichst zu vermeiden. Behandlungen mit Antibiotika und schleimlösenden Mitteln sind natürlich möglich und können helfen, die Krankheit unter Kontrolle zu halten.
Ein erhöhtes Risiko besteht für Pferde, die oft Kontakt mit anderen (besonders fremden) Tieren haben, also zum Beispiel für Turnierpferde.
Grundimmunisierung erfolgt durch zwei Impfungen im Abstand von vier bis sechs Wochen, danach muss alle sechs Monate eine Auffrischungsimpfung erfolgen, um optimalen Schutz zu gewährleisten.
Impfschutz: Pferdeherpes
Krankheiten, bei denen es Impfschutz gibt
Pferdeherpes
Eine Herpeserkrankung bei Pferden ist ziemlich ernsthaft. Neben Bläschenausschlag an den Geschlechtsorganen kann es zu Erkrankungen der Atemwege und zu Lähmungen kommen, bei trächtigen Stuten auch zum Virusabort.
Ein infiziertes Pferd leidet unter hohem Fieber und Nasenausfluss; der Ausfluss ist bei einer Sekundärinfektion eitrig und übelriechend.
Pferdeherpes bringt eine starke Beeinträchtigung der Leistungsfähigkeit mit sich, unter Umständen dauert es Monate, bis ein an Herpes erkranktes Tier wieder seinen ursprünglichen Leistungsstand erreicht hat.
Eine Behandlung ist möglich, erfordert aber eine Isolierung des erkrankten Tieres. Durch die Behandlung mit schleimlösenden Mitteln und Antibiotika wird die Genesung unterstützt. Der Virus bleibt allerdings im Körper, und es kann bei einem schlechten Allgemeinzustand des Tieres immer wieder zum Ausbruch kommen.
Die Grundimmunisierung erfolgt durch zwei Impfungen, deren Abstand sich nach dem Mittel richtet. In der Regel erfolgt eine Auffrischungsimpfung alle sechs Monate, und Stuten werden während der Trächtigkeit zusätzlich geimpft.
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